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Welche Verbesserungspotenziale lassen sich bei der Entwicklung von IT-Verfahren in der Finanzverwaltung nutzen?
Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung bei der Bezirksfinanzdirektion Regensburg (BFD-R) am 25.10.2002 wurde der "Bericht zur Definition von Geschäftsprozessen für die Abwicklung von Entwicklungsprojekten in der Abteilung VII und dem Fachbereich 15 der Bezirksfinanzdirektion Regensburg" an den Leiter der Abteilung VII, Herrn Jakob durch den Leiter der Geschäftsstelle Süd der TÜViT, Herrn Achtert übergeben.
Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Einführung einer projektorientierten Vorgehensweise bei der Umsetzung von IT-Vorhaben an der BFD-R. Die klassische Vorgehensweise in der Öffentlichen Verwaltung findet "in der Linie" statt. Aufgabe war es, zuerst eine Bestandsaufnahme bei der derzeit praktizierten Vorgehensweise an der BFD-R durchzuführen. Dazu wurden exemplarisch zu mehreren in der Entwicklung befindlichen IT-Vorhaben gemeinsame Prozessbeschreibungen durch Mitarbeiter der BFD-R und TÜViT erstellt, Vorgehensweisen dokumentiert und Projektaudits durch TÜViT durchgeführt und ausgewertet. Danach wurden Maßnahmen zur Nutzung der erkannten Verbesserungspotenziale und Verstärkung der Kompetenzen abgeleitet und in verschiedenen Workshops diskutiert und abgestimmt. Ziel war dabei, eine hohe Akzeptanz der geplanten Maßnahmen sicherzustellen. Die im Bericht dokumentierten, konkreten, endgültigen Maßnahmen betreffen Organisation, Prozess und Personal an der BFD-R. Insbesondere ist die Einführung einer Ablauforganisation inkl. der Erstellung eines entsprechenden Regelwerks neben der Aufbauorganisation und der schrittweise Aufbau eines Qualitätsmanagements zu nennen. Erste Erfahrungen werden jetzt in Pilotprojekten gesammelt.
TÜViT kam bei der Durchführung dieser Untersuchung sein Know-how in den Bereichen Projekt- und Qualitätsmanagement und seine Erfahrungen bei Projektaudits, besonders im Bereich der Öffentlichen Verwaltung, zugute.
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