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Neues Vorgehensmodell vorgestellt
Das V-Modell des Bundes bildet die Grundlage für eine Vielzahl von Projekten der öffentlichen Verwaltung und ihrer Lieferanten. Im Auftrag der Bundesministerien der Verteidigung und des Innern wurde mit dem V-Modell XT eine aktualisierte Version dieses Vorgehensmodells entwickelt und am 4.2.2005 der Öffentlichkeit vorgestellt.
Gegenüber der Vorgängerversion (V-Modell 97) wurde das Modell grundlegend weiterentwickelt.
- Die Anpassbarkeit und Skalierbarkeit wurde deutlich verbessert (XT steht für eXtreme Tailoring).
- Aktuelle Technologien und Standards wurden berücksichtigt.
- Der gesamte Lebenszyklus von IT-Systemen wurde in das Vorgehensmodell einbezogen.
- Für die unterschiedlichen Sichtweisen von Auftragnehmer und Auftraggeber wurden eigenständige Projektdurchführungsstrategien eingeführt.
- Die Entwicklung eines organisationsspezifischen Vorgehensmodells ist als eigenständiger Projekttyp vorgesehen.
TÜVIT entwickelt derzeit ein solches organisationsspezifisches Vorgehensmodell für kleine und mittlere IT-Projekte angelehnt an das V-Modell XT im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums des Innern. Das Vorgehensmodell beschreibt Entscheidungspunkte, Aktivitäten und Produkte, die typischerweise in solchen Projekten verwendet werden. Die Beschreibungen werden ergänzt durch Vorlagen und Checklisten für die wichtigsten Zwischenergebnisse und Tätigkeiten.
Das Vorgehensmodell soll eine Hilfestellung für Projektleiter aus den Fachabteilungen der bayerischen Verwaltung sein, die IT-Projekte über alle Phasen von der Verfahrensidee bis zur Abnahme leiten. Dadurch werden die Projektleiter erheblich entlastet, da sie konkrete Vorschläge für die Strukturierung ihrer Projekte und die notwendigen Zwischenergebnisse erhalten.
TÜViT hat bereits Erfahrungen mit der organisationsspezifischen Anpassung des V-Modell XT für ein Bundesland gesammelt. Die gewonnenen Kenntnisse werden in einer Schulung zur Anpassung des V-Modell XT vermittelt.
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