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  3. TSI V4.0 Korrekturhinweise

Auf dieser Seite werden Kriterien aufgelistet, die in den Kriterienkatalogen TSI.STANDARD und TSI.EN50600 nicht korrekt beschrieben bzw. nicht korrekt übertragen wurden. Für eine Prüfung und Zertifizierung gilt der jeweils aktuelle Kriterienkatalog mit den hier genannten Änderungen.

 

TSI.STANDARD Version 4.0 (a)

Nr.Kriterium / SubkriteriumL1L2 L3 L4
CON04.01 Schutzgebende Bauweise unter Nutzung geeig­neter Bau­materialienB BC C

Raumtrennungen und Decken sind so ausgeführt, dass sie Brandschutz und Einbruchhemmung bieten. Baumaterialien und ihre Verarbeitung sind geeignet, z. B. Staubemissionen, Schimmelbefall und Nagetierschäden zu minimieren.

B: Umsetzung erfolgt wie oben im Text beschrieben.

C: Bei der Auslegung der Fundamente wurden Standorterfordernisse (Standortgutachten) berücksichtigt.

Eigenschaft der Bauweise sollte "Schutzgebende" und nicht "Zukunftssichere" lauten.

 

 

Nr. Kriterium / Subkriterium L1 L2 L3 L4
SEC01.01 ZKA: Einsatz einer geeigneten Zutrittskontrollanlage nach Stand der Technik B B C C
Für den Zutritt zu Sicherheitsbereichen ist eine ZKA installiert. Diese besitzt eine Funktionsüberwachung, eine Sabotageüberwachung und eine sichere Energieversorgung sowie Protokollierungsmöglichkeiten. Zutrittsbereiche werden hierbei auf den geschlossenen Zustand überwacht. Zumindest der Zutritt zu IT-Räumen erfolgt über die ZKA. Im europäischen Umfeld repräsentiert die EN 60839-11-1 den Stand der Technik. Die Anwendungsregeln gemäß EN 60839-11-2 werden beachtet.

B: Umsetzung erfolgt wie oben im Text beschrieben.

C: Die ZKA steuert den Zutritt zu wichtigen Technikräumen (z. B. NSHV, USV, Hauptverteilungen, Kältezentrale). Dies erfolgt für jeden einzelnen Raum oder für die Sicherheitszone als Ganzes.

Bei der EN-Norm wurde die Nummer vertauscht.

 

 

Nr. Kriterium / Subkriterium L1 L2 L3 L4
SEC01.06 ZKA: Sicherheit des Identifikationsmerkmalträgers (IMT) B B B C
Der IMT wird personenbezogen ausgegeben und eingesetzt. Die nicht personalisierten IMT werden sicher aufbewahrt.

B: Umsetzung erfolgt wie oben im Text beschrieben.

C:Zusätzlich gilt das Codierungsverfahren als sicher und kann nicht kompromittiert werden.

Unter Level 3 muss die Forderungsklasse B und nicht C stehen.

 

 

Nr. Kriterium / Subkriterium
POW09.05 Verschoben nach ACV01.02
POW09.06 Verschoben nach ACV04.05

POW09.05 und POW09.06: Verweise korrigiert.

 

 

Nr. Kriterium / Subkriterium L1 L2 L3 L4
POW11.05 ORG: Tests bei Erstinbetriebnahme und Austausch B B C C
Bei Erstinbetriebnahme wurden Funktions- und Integrationstests durchgeführt und dokumentiert. Beim Austausch von Anlagen (z. B. USV, NEA, Trafo) liegen Testnachweise vom Hersteller vor und es sind eingeschränkte Funktionstests erfolgt.

B: Umsetzung erfolgt wie oben im Text beschrieben.

C: Volllasttests bei Erstinbetriebnahme sind erfolgt.

Die Forderungsklasse "B" wurde bei den Leveln nicht aufgeführt.

 

 

Nr. Kriterium / Subkriterium L1 L2 L3 L4
ACV11.03 ORG: Störmeldungen an eine ständig besetzte Stelle B B C C
Technische Störmeldungen werden an eine ständig besetzte Stelle sicher übertragen und Fachpersonal wird zur Fehlerbeurteilung und Störungsbehebung unmittelbar herangerufen. Die Ereignisse und die Behebung von Störungen werden protokolliert. Ggf. vorgenommene Änderungen werden erfasst.

B: Die Meldung kann auch an eine Rufbereitschaft erfolgen.

C: Umsetzung erfolgt wie oben im Text beschrieben.

Erläuterungstext stammte aus dem Kriterienkatalog TSI V3.2.

(Stand: März 2017)