
Ein einfacher Leitfaden zu Seitenkanal- und Glitching-Angriffen
In einer sich rasant entwickelnden IoT-Landschaft gewinnt eine robuste und sichere Produktimplementierung zunehmend an Bedeutung. Während vernetzte Geräte Software-Exploits meist durch Updates beheben können, bedeuten Hardware-Schwachstellen oft das definitive Ende des Produktlebenszyklus – vor allem vor dem Hintergrund neuer Regulatorik wie dem Cyber Resilience Act (CRA). In diesem Vortrag zeigen wir praxisnah, wie einfach realistische Hardwareangriffe durchgeführt werden können, um beispielsweise Firmware zu extrahieren, automatisierte Remote-Exploits zu entwickeln oder Langzeitschlüssel zu kompromittieren.
Nick Theisejans – Produktmanager Hardware-Sicherheit

Der Weg eines Produktherstellers zur Einhaltung des Cyber Resilience Act
Der Cyber Resilience Act (CRA) ist nicht nur ein wichtiger Baustein für mehr Cybersicherheit in Europa, sondern auch eine große Chance für Produkthersteller. Einheitliche Sicherheitsanforderungen schaffen mehr Rechtssicherheit, erleichtern den Zugang zum europäischen Binnenmarkt und reduzieren den Aufwand durch unterschiedliche nationale Vorgaben. Gleichzeitig fördert der CRA die Entwicklung vertrauenswürdiger digitaler Produkte und stärkt die Marktposition von Unternehmen. Hersteller, die die Anforderungen frühzeitig umsetzen, können ihre Wettbewerbsfähigkeit ausbauen, das Vertrauen von Kunden und Geschäftspartnern nachhaltig stärken und sich als Vorreiter für sichere digitale Produkte positionieren.
Christian Noetzel – Senior Expert Projektmanagement & Standardisierung

Umsetzung von Cybersicherheit nach IEC 62443 zur Erfüllung der Anforderungen des CRA
Die Kombination aus (EN) IEC 62443 und den horizontalen Normen der Reihe EN 40000 bietet eine solide Grundlage und einen pragmatischen Ansatz zur Erfüllung der Anforderungen des Cyber Resilience Act (CRA). Die IEC 62443 legt bewährte Prozesse und technische Kontrollmaßnahmen für eine sichere Produktentwicklung und einen sicheren Betrieb fest, während die horizontalen Normen der EN 40000 diese durch die CRA-Anforderungen ergänzen. Zusammen unterstützen sie einen strukturierten Ansatz für „Security by Design“, Risikomanagement, den Umgang mit Schwachstellen und den Nachweis der Einhaltung der wesentlichen Cybersicherheitsanforderungen des CRA.
(Gerald Krebs - Global Account Manager)