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  3. Korrekturen zu TSI-Katalogen

Auf dieser Seite werden Kriterien aufgelistet, die in den Kriterienkatalogen TSI.STANDARD und TSI.EN50600 nicht korrekt beschrieben bzw. nicht korrekt übertragen wurden. Für eine Prüfung und Zertifizierung gilt der jeweils aktuelle Kriterienkatalog mit den hier genannten Änderungen.

Derzeit gültiger Kriterienkatalog TSI.STANDARD: Version 4.2 (d)

Derzeit gültiger Kriterienkatalog TSI.EN50600: Version 1.0 (b)

 

 

TSI.STANDARD Version 4.2 (c)

Nr.Kriterium / SubkriteriumL1L2 L3 L4
ENV01.01 Meidung von Hochwasser- und Überschwemmungsgebieten. BB C

Hochwasser- und Überschwemmungsgebiete werden gemieden. In die Betrachtung sind alle Infrastrukturkomponenten einbezogen.

B: Liegt der Standort innerhalb von Überschwemmungsgebieten des Jahrhunderthochwassers, sind ausreichende bauliche Maßnahmen zum Schutz gegen eindringendes Wasser getroffen worden. Die zu erwartenden Pegelstände bzw. Wassertiefen wurden dabei berücksichtigt.

C: Der Standort liegt außerhalb des Jahrhunderthochwassers.

Unter C wurde die allgemeine Anforderung von oben noch mal wiederholt. Mit der Anwendungsregel, dass die allg. Anforderungen UND die Anforderungen der jeweiligen Forderungsklasse zu erfüllen sind, ist der wiederholte Text obsolet.

 

 

Nr.Kriterium / SubkriteriumL1L2 L3 L4
SEC06.03 ORG: AlarmverfolgungB BC C

Die Verfolgung von Alarmen der Gefahrenmelde- und Gebäudeleittechnik ist geregelt und erfolgt 24/365 im Jahr.

B: Alarme werden an die verantwortlichen Rechenzentrums-Mitarbeiter (Bereitschaftsdienst) übertragen. Eskalationsprozeduren bei Nicht-Erreichbarkeit sind dokumentiert.

C: Für die Verfolgung von Alarmen wurde ein Sicherheitsdienstleister mit einer ständig besetzten Zentrale (z. B. Alarmempfangsstelle / Notrufserviceleitstelle) verpflichtet oder aber Sicherheitspersonal befindet sich vor Ort in einer eigenen Leitstelle.

In den Vorversion (a-c) wurde der Text zu SEC06.03 versehentlich mit dem Text aus V4.1 vermischt.

 

 

TSI.STANDARD Version 4.2 (b)

Nr.Kriterium / SubkriteriumL2L3L4
DDC02.04 ENV: Level der Standortrisiken bei den Einzelstandorten. BC

Jedes Rechenzentrum muss bis auf Ausnahme maximal eines Kriteriums alle anderen Kriterien in einem Mindest-Level erfüllen.

B: Das Mindest-Level je Standort ist Level 2.

C: Das Mindest-Level je Standort ist Level 3.

Dieses Kriterium gilt nicht für Dual-Site Level2. Das "B" bei DDC-Level2 war falsch gesetzt.

 

 

Nr.Kriterium / SubkriteriumL2L3L4
DDC08.01 POW: Ziellevelerreichung der einzelnen RechenzentrenA BC

Jedes Rechenzentrum erfüllt abhängig vom Dual Site Ziellevel einen Mindestlevel im Bereich POW.

A: Jedes Rechenzentrum erfüllt mindestens den Einzel-Level 1. Die Stromversorgung der Rechenzentren ist unabhängig voneinander.

B: Jedes Rechenzentrum erfüllt mindestens den Einzel-Level 2.

C: Jedes Rechenzentrum erfüllt mindestens den Einzel-Level 3.

Die Angaben zur Forderungsklasse A war unvollständig.

 

 

TSI.STANDARD Version 4.2 (a)

Nr.Kriterium / SubkriteriumL1L2 L3 L4
ENV03.01 Meidung von Betrieben und Lagerstätten mit Staubemission, Schadstoffausstoß bzw. Schadstofffreisetzung. .C C

Ein Mindestabstand von 1 km zwischen Rechenzentrum und möglichen Schadstoffquellen in Hauptwindrichtung wird eingehalten. Auswirkungen bei entfernteren Einrichtungen (bis 10 km) sind analysiert und bei Gefährdungen bauliche, technische und/oder organisatorische Maßnahmen umgesetzt, um Risiken zu minimieren.

C: Umsetzung erfolgt wie oben im Text beschrieben.

Das „C“ bei Level2 war falsch gesetzt. Die Anforderung gilt nur für die Level 3 und 4.

 

 

Nr.Kriterium / SubkriteriumL1L2 L3 L4
POW01.02 Die Stromversorgung erfolgt über Primär- und Sekundärquellen. BC C

Als Stromquellen werden Versorgungen aus dem öffentlichen Netz und Netzersatzanlagen (NEA) akzeptiert. Die Netzmerkmale der EN 50160 werden beachtet. Die Leitungen der Primär- und Sekundärversorgung sind bis zur gemeinsamen Aufschaltung auf getrennten Wegen oder mit besonderem Schutz gegen äußere Einwirkungen geführt. Die Sekundärversorgung ist von der Primärversorgung unabhängig.

B: Umsetzung erfolgt wie oben im Text beschrieben.

C: Die Sekundärversorgung basiert gegenüber der Primärversorgung auf einer anderen Technologie.

Die erste Zeile der Beschreibung wurde nicht mitgedruckt.

 

 

Nr.Kriterium / SubkriteriumL2L3L4
DDC02.04 ENV: Level der Standortrisiken bei den Einzelstandorten. BC

Jedes Rechenzentrum muss bis auf Ausnahme maximal eines Kriteriums alle anderen Kriterien in einem Mindest-Level erfüllen.

B: Das Mindest-Level je Standort ist Level 2.

C: Das Mindest-Level je Standort ist Level 3.

Dieses Kriterium gilt nicht für Dual-Site Level2. Das "B" bei DDC-Level2 war falsch gesetzt.

 

 

Nr.Kriterium / SubkriteriumL2L3L4
DDC08.02 POW: Sekundärversorgung. C.

Bezug: POW01.04. Mindestens eines der beiden Rechenzentren erfüllt den Einzel-Level 3 und besitzt damit eine stationäre Netzersatzanlage.

C: Umsetzung wie oben im Text beschrieben.

Das "C" gehört in die Spalte DDC-Level3 und der Text bezieht sich auch auf Einzel-Level3.

 

 

Nr.Kriterium / SubkriteriumL2L3L4
DDC08.03 POW: NEA-Versorgung. C.

Bezug: POW10.xx. Mindestens eines der beiden Rechenzentren erfüllt mit der stationären Netzersatzanlage die NEA-Anforderungen im Einzel-Level 3.

C: Umsetzung wie oben im Text beschrieben.

Das "C" gehört in die Spalte DDC-Level3 und der Text bezieht sich auch auf Einzel-Level3.

 

 

TSI.STANDARD Version 4.1 (c)

Keine Korrekturen

 

 

TSI.STANDARD Version 4.0 (a)

Nr.Kriterium / SubkriteriumL1L2 L3 L4
CON04.01 Schutzgebende Bauweise unter Nutzung geeig­neter Bau­materialienB BC C

Raumtrennungen und Decken sind so ausgeführt, dass sie Brandschutz und Einbruchhemmung bieten. Baumaterialien und ihre Verarbeitung sind geeignet, z. B. Staubemissionen, Schimmelbefall und Nagetierschäden zu minimieren.

B: Umsetzung erfolgt wie oben im Text beschrieben.

C: Bei der Auslegung der Fundamente wurden Standorterfordernisse (Standortgutachten) berücksichtigt.

Eigenschaft der Bauweise sollte "Schutzgebende" und nicht "Zukunftssichere" lauten.

 

 

Nr. Kriterium / Subkriterium L1 L2 L3 L4
SEC01.01 ZKA: Einsatz einer geeigneten Zutrittskontrollanlage nach Stand der Technik B B C C
Für den Zutritt zu Sicherheitsbereichen ist eine ZKA installiert. Diese besitzt eine Funktionsüberwachung, eine Sabotageüberwachung und eine sichere Energieversorgung sowie Protokollierungsmöglichkeiten. Zutrittsbereiche werden hierbei auf den geschlossenen Zustand überwacht. Zumindest der Zutritt zu IT-Räumen erfolgt über die ZKA. Im europäischen Umfeld repräsentiert die EN 60839-11-1 den Stand der Technik. Die Anwendungsregeln gemäß EN 60839-11-2 werden beachtet.

B: Umsetzung erfolgt wie oben im Text beschrieben.

C: Die ZKA steuert den Zutritt zu wichtigen Technikräumen (z. B. NSHV, USV, Hauptverteilungen, Kältezentrale). Dies erfolgt für jeden einzelnen Raum oder für die Sicherheitszone als Ganzes.

Bei der EN-Norm wurde die Nummer vertauscht.

 

 

Nr. Kriterium / Subkriterium L1 L2 L3 L4
SEC01.06 ZKA: Sicherheit des Identifikationsmerkmalträgers (IMT) B B B C
Der IMT wird personenbezogen ausgegeben und eingesetzt. Die nicht personalisierten IMT werden sicher aufbewahrt.

B: Umsetzung erfolgt wie oben im Text beschrieben.

C:Zusätzlich gilt das Codierungsverfahren als sicher und kann nicht kompromittiert werden.

Unter Level 3 muss die Forderungsklasse B und nicht C stehen.

 

 

Nr. Kriterium / Subkriterium
POW09.05 Verschoben nach ACV01.02
POW09.06 Verschoben nach ACV04.05

POW09.05 und POW09.06: Verweise korrigiert.

 

 

Nr. Kriterium / Subkriterium L1 L2 L3 L4
POW11.05 ORG: Tests bei Erstinbetriebnahme und Austausch B B C C
Bei Erstinbetriebnahme wurden Funktions- und Integrationstests durchgeführt und dokumentiert. Beim Austausch von Anlagen (z. B. USV, NEA, Trafo) liegen Testnachweise vom Hersteller vor und es sind eingeschränkte Funktionstests erfolgt.

B: Umsetzung erfolgt wie oben im Text beschrieben.

C: Volllasttests bei Erstinbetriebnahme sind erfolgt.

Die Forderungsklasse "B" wurde bei den Leveln nicht aufgeführt.

 

 

Nr. Kriterium / Subkriterium L1 L2 L3 L4
ACV11.03 ORG: Störmeldungen an eine ständig besetzte Stelle B B C C
Technische Störmeldungen werden an eine ständig besetzte Stelle sicher übertragen und Fachpersonal wird zur Fehlerbeurteilung und Störungsbehebung unmittelbar herangerufen. Die Ereignisse und die Behebung von Störungen werden protokolliert. Ggf. vorgenommene Änderungen werden erfasst.

B: Die Meldung kann auch an eine Rufbereitschaft erfolgen.

C: Umsetzung erfolgt wie oben im Text beschrieben.

Erläuterungstext stammte aus dem Kriterienkatalog TSI V3.2.

 

 

TSI.EN50600 Version 1.0 (b)

Nr.Kriterium / Subkriterium
SEC05.01Personenvereinzelung

Der Zutritt zum IT-Bereich (Schutzzone 3) oder zum gesamten Sicherheitsbereich (Schutzzone 2) erfolgt über eine wirksam umgesetzte Personenvereinzelung. Es kann eine Kombination aus technischer und organisatorischer Lösung, etwa durch Videoüberwachung und Fernfreigabe einer Schleusentür, eingesetzt werden.

Nebenerschließungswege sind entsprechend gesichert, so dass die Personenvereinzelungsanlage nicht umgangen werden kann. .

Die Notwendigkeit einer Vereinzelungsschleuse ist aus einer Risikobetrachtung abzuleiten. Der Indikator war in der Druckversion nicht gesetzt.

 

 

(Stand: Juni 2019)

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